Lilienregen
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Zu Beginn möchte ich sagen, dass ich nicht stolz auf alle meine Taten bin. Meine zu der Zeit beste Freundin (Die zu Beginn Außenseiterin der Klasse) lernte über eine Regionale Social Network Seite einen Jungen kennen. Nennen wir ihn mal Sam. Sam war 4 Jahre älter als ich, sehr gut gebaut, ca 1.74 m und Halb-Amerikaner. Nach kurzer Zeit kamen meine Freundin und er zusammen, noch bevor sie sich richtig trafen. Nur eine Woche später lernte ich ihn auch kennen und wir kamen gut miteinander klar, da wir zwar zum einen Teil die selben Interessen hegten, aber zum anderen uns auch viel erzählen konnten. Ich fand ihn interessant und gutaussehend, aber da meine Freundin mit ihm zusammen war, ließ ich meine Finger von ihm. An einem Abend sahen wir uns zu Fünft (meine schwester, ihre Freundin, meine Freundin, Er und ich) einen Film an und hatten uns alle eng auf das große Bett meiner Schwester gequetscht. Ich saß direkt nebem ihn, meine Freundin auf der anderen Seite. Ich brauch wohl nicht zu erwähnen, dass mir mein Herz gegen die Brust hämmerte, angesichts dieses heißen Typen neben mir. Als er plötzlich meine Hand nahm und sie eine Weile so fest hielt und streichelte war ich vollends verwirrt. Wie sollte ich mich verhalten? Sollte ich meine Hand wegziehen ?
Jedenfalls habe ich sie dort gelassen, was dnach noch alles passierte weiß ich nicht mehr. Irgendwann, als wir unter uns waren (einige Tage später) meinte er dann zu mir, dass er irgendwie unglücklich in seiner Beziehung sei. Die beiden kannten sich ja eigentlich nicht und er hatte bemerkt, dass sie nicht zusammen passen und er ein anderes Bild von ihr hatte. Meine Freundin saß nur eine Treppe weiter, oben in meinem Zimmer mit meiner Schwester zusammen, als er mich plötzlich packte und mich küsste.
Ich muss dazu sagen, dass ich in der zeit Gefühle für ihn aufgebaut hatte und sie eigendlich niederkämpfen wollte. Aber er warf mit der Aktion alles über den Haufen und meien Gefühle wurden nur noch stärker. So habe ich mich also in den Freund meiner besten Freundin verliebt. Ich kann nur betonen, dass ich nicht stolz darauf bin. Aber es ist nunmal passiert.

Später erzählte ich meiner Freundin davon, natürlich stritten wir uns total, aber sie kam überraschenderweise schnell darüber hinweg und wenig später verstanden wir uns wieder gut miteinander. Es dauerte nicht lange und ich kam mit Sam zusammen. Er war in der Woche beim Bund und noch Wochenends zuhause. Sam wohnte noch bei seiner Exfreundin, die jegliches anderes Mädchen bei ihm hasste. Er kam anfangs immer zu mir und irgendwie war es schwer ihn nur jedes oder jedes zweite Wochenende zu sehen. Manchmal benahm er sich komisch und ab und an hatte ich die Angst er könnte mir vielleicht fremd gehen. Im Übrigen war er auch mein erstes Mal gewesen und da er sehr erfahren ist, wollte er auch danach ab und an wieder Sex haben. Ich hatte ein wenig Angst davor, da ich mit meinem Körper sehr unzufrieden bin. Plötzlich erfuhr ich, dass meine Schwester sich an ihn rangemacht hatte und er ihr Spiel sogar kurz mitspielte. Wieder hatte sie es geschafft.... Ich machte Schluss und wir sahen uns sehr lange nicht. Es tat weh, denn ich hatte ihn sehr gern.

Ich hatte das Gefühl, dass ich aus das dunkle Loch rausgezogen wurde, nur um dann wieder hineingestoßen zu werden. Alles wiederholte sich und meine Familie machte irgendwann bei meinen Depriphasen nicht mehr mit. Anstatt mir zu helfen... Jedenfalls haute ich immer öfter von zu Hause ab und suchte Unterschlupf bei der Freundin meiner Schwester, mit der ich mich über die Zeit immer mehr angefreundet hatte. Um auf meien Schwester zu kommen: Zu dieser Zeit hatte sie schon viele Freunde, viel Mist gebaut und hatte es mit ihrem letzten Freund, einem Psychopaten sogar beinahe geschafft sich das Leben zu nehmen. Erst kam sie ins Krankenhaus, dann in eine Psychiatrie und schließlich ins Heim. Nur jedes zweite Wochenende war sie bei uns. Und trotzdem angelte sie noch fieberhaft nach de Aufmerksamkeit meiner Mutter. kurz darauf schien auch meien Familie die Schnauze voll von mir zu haben und ich wurde auf die Straße geworfen. Vielleicht sollte ich nocheinmal erwähnen, dass ich jahrelange Betreuung vom Jugendamt hinter mir hatte, die den zusammenhalt der Familie stärken wollten. Eigentlich ist eher das Gegenteil passiert und es ging mir langsam gegen den Strich ständig einer Fremden Person meine Geschichte zu erzählen. Also machte ich komplett zu, hoffte aber insgeheim trotzdem dass man mir half.
Als ich nun also auf der Straße war, pendelte ich zwischen dieser und einigen Freunden die mir noch blieben hin und her. Sogar bis nach Bremen fuhr ich zu einer Freundin.
Aber die ist nocheinmal eine andere Geschichte wert...

 

 Ich möchte am Anhang nocheinmal sagen, dass es mich nicht interessiert, wenn andere Leute meinen "So schlecht hattest du es jetzt nun auch wieder nicht". Ich arbeite für mich selbst alles wieder auf und zudem nimmt jeder solche Erlebnisse immer anders wahr und verarbeitet sie auch anders.


3.7.13 16:47
 


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