Lilienregen
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Im Grunde genommen mochte ich diesen neuen Mann. Er war nett, cool, hatte einen guten Humor und wusste viel mit Kindern anzufangen (zumal er selbst einen Sohn hat). Meine Mutter schien auch wieder glücklicher. Noch sah ich ihn nicht wirklich oft, was mich ziemlich wunderte aber er schien es wohl so vorerst lieber zu haben. Ich fing gerade mein 9tes Schuljahr an und mir vielen einige Stoffe immer schwerer (besonders Mathe und Physik). Ich fing an viel zu lesen und eigene Geschichten zu schreiben. Auch spielte ich sogenanntes RPG (Ein Rollenspiel) im Drehbuchstyle (auch Sternchenstyle genannt). Damals wusste ich noch nicht, dass man es so nannte aber es machte mir unheimlich viel Spaß einen Charakter zu übernehmen und sich dazu eine eigene Geschichte mit seinem Mitspieler zu überlegen oder einfach die Zeit tot zu schlagen. In der Schule war ich eien typische Mittelschülerin. Ich schrieb 2en und 3en, war überdurchschnittlich gut in Sport, Kunst und Deutsch und verstand mich mit jedem ganz normal. Ich muss sagen, dass ich diese Zeit am liebsten mochte und ich vermisse sie sehr. Meine Schwester ging auf die selbe Schule und hatte viele Freunde. Auch wenn sie dort noch ziemlich unschuldig war, zog sie schon eine lange Männerschlange hinter sich her.

Meine Schwester ist eigentlich genau das Gegenteil von mir. Groß, sehr schlank, dunkle große Augen, braunes Haar, ausgezeichnet in Mathe und ein wahrer Jungenmagnet. Während ich: klein, leicht mollig, stechend blaue Augen, blonde Haare, künstlerich begabt und eine totale Niete in Mathe. Jungs haben mich zwar schon interessiert aber es war schwer an einen ranzukommen, wenn sie alle auf meine Schwester flogen. Nicht nur in dieser Beziehung hatte ich darunter zu leiden. Meine Schwester war schon immer in vielen Dingen besser als ich und so wurde sie zum Beispiel von meiner bösen Oma sehr geliebt und bevorzugt. Jeder mochte sie, weil sie normal und schön und schlank war (vielleicht nicht ganz so helle). Ich war schon oft neidisch auf sie, da ich in der Familie oft das schwarze Schaf war und es immer ein Stück schwerer als sie hatte. Immer mehr und mehr interessierte mich die Aufmerksamkeit meiner Mutter nicht mehr und ich verschlang mich ganz in meine eigene Welt. Ich war mal eine Weile mit einem Typen zusammen auf den ich schon Monatelang stand und als ich es endlich geschafft hatte ihn für mich zu gewinnen, verließ er mich nach nur kurzer Zeit um dann mit meiner Schwester zusammen zu sein. Ein ziemlich harter Schlag und danach sprach ich weder ein Wort mit ihm, noch mit ihr.

Lange sollten wir nicht mehr in dieser Umgebung bleiben, denn plötzlich meinte meine Mutter, dass wir wegziehen. Ich brach also das erste Halbjahr der 9ten ab und wir zogen von Niedersachen nach Schleswig-Holstein, nahe Hamburgs Grenze. Ab hier sollte es für mich, und auch für meine Schwester nur noch bergab gehen..

Ich möchte am Anhang nocheinmal sagen, dass es mich nicht interessiert, wenn andere Leute meinen "So schlecht hattest du es jetzt nun auch wieder nicht". Ich arbeite für mich selbst alles wieder auf und zudem nimmt jeder solche Erlebnisse immer anders wahr und verarbeitet sie auch anders.

 

3.7.13 14:58
 


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