Lilienregen
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Ich war also nun zum 17ten mal umgezogen. Ich muss dazu sagen, dass es mich im Grunde eigentlich nicht mehr störte, nur machte ich es mir immer schwer neue Freunde zu finden. Zudem bin ich ziemlich sensibel und man brauchte mir nur einmal die Meinung zu sagen da fing ich an zu heulen. Aber was sollte ich machen? Da war ich also in dieser neuen Gegend. Ich erinner mich an jeden Fleck dort. In meiner Jugend interessierte mich die Technik gar nicht so sehr und es war noch üblich beinahe den ganzen Tag lang sich draußen zu trollen und mit Freunden im Wald oder auf Spielplätzen Spaß zu haben. Meine Nachbarn waren alle sehr freundlich und so fand ich schnell neue Freunde.
Meine Mutter war viel arbeiten und eigentlich fast nie zu Hause, also übernahm ich einen Großteil der Erziehung meiner jüngeren Schwester, brachte meinen Bruder immer zum Kindergarten und holte ihn wieder ab, kochte und putzte. Rückblickend betrachtet wunder ich mich noch heute, wie ich da noch die Freizeit hatte um viel zu unternehmen. In diesem Dort durchlebte ich den größten Teil meiner Pupertät. Ich verliebte mich, hatte meinen ersten richtigen Kuss und eine Art Beziehung (Kinder halt neh ) . Auch meine Schwester entwickelte sich weiter. Noch immer stritten wir oft wegen der Sache mit meinem Vater und noch immer kämpften wir beide um die Aufmerksamkeit meiner Mutter. Diese brachte im übrigen alle 4 Wochen einen neuen Mann ins Haus und kaum hatten wir uns an den einen gewöhnt, war er schon weg und der nächste kam, denn meine Mutter war auch schon eine Weile nicht mehr mit dem Vater meines Bruders zusammen.

Immer weiter vertiefte ich mich in meine kleine Welt. Und immer mehr lernte ich Anime und die japanische Kultur zu lieben. Ich reise sehr gerne und interessiere mich viel für andere Kulturen. Ich kam nach der Orientierungsstufe in die 7te Klasse einer Realschule weiter weg. Jeden Tag musste ich über eine Stunde mit dem Bus hinfahren (ich bin Reisekrank). Aber ich mochte diese Schule sehr. Ich kannte beinahe jeden Schüler und Lehrer bei Vor- und Nachnamen und ich hatte dort sehr viel Spaß. Ich freundete mich mit einem Mädchen aus unserer Klasse an, die dort sehr unbeliebt schien aber wir merkten schnell, dass wir die selben Interessen hatten. Da ich in der Klasse keine Feinde hatte und mit jedem gut klar kam, schaffte ich es über 2 1/2 Jahre hinweg meine Borderline kranke beste Freundin mit in die Klasse einzuintegrieren. Auch sie liebte Anime und so konnten wir uns stundenlang miteinander gut unterhalten.

Doch plötzlich lernte meine Mutter diesen neuen Mann kennen und mein letzter Umzug nach kurzer Zeit sollte sich bald ankündigen.

Weiter geht es im dritten Blog...


Ich möchte am Anhang nocheinmal sagen, dass es mich nicht interessiert, wenn andere Leute meinen "So schlecht hattest du es jetzt nun auch wieder nicht". Ich arbeite für mich selbst alles wieder auf und zudem nimmt jeder solche Erlebnisse immer anders wahr und verarbeitet sie auch anders.


3.7.13 14:41
 


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